Reinoldus-Rhino kämpft für das Kinder-MRT

Der Presseverein Ruhr unterstützt die Fundraising-Aktion zur Finanzierung eines Kinder-MRT im Westfälischen Kinderzentrum in Dortmund. In einem ersten Schritt hat die Journalisten-Vereinigung den Projektverantwortlichen im Klinikum Dortmund (am 9.12.13) eine Spende von 700 Euro übergeben. Das ist der Erlös aus dem Verkauf von speziellen Nashörnern beim vergangenen „Eisernen Reinoldus“, der an Konzerthaus-Intendant Benedikt Stampa verliehen wurde. Spendenübergabe 01

Im September hatte eine Gruppe von Journalisten das Klinikum auf Einladung von Fundraising-Leiterin Dr. Martina Klein besucht und zeigte sich beeindruckt von diesem wichtigen und nützlichen Projekt. Weil auch Konzerthaus-Chef Stampa die Idee unterstützt und zudem das „geflügelte Nashorn“ das Wappentier des Hauses ist, wurde bei der Verleihung am 2. November den Gästen das „Reinoldus-Rhino“ zum Verkauf angeboten.

Zum Hintergrund: seit 50 Jahren wird der „Eiserne Reinoldus“ durch den Presseverein Ruhr an verdiente Persönlichkeiten der Region vergeben. 2007 erhielt zum ersten (und einzigen) Mal nicht eine lebende Person, sondern eine „Idee“ die Auszeichung: das „Geflügelte Nashorn“. Mit Unterstützung der Werbemittel-Produzentin Karin Dicke wurde ein besonderes Nashorn gestaltet und in limitierter Zahl von 100 Stück gefertigt. Diese Exemplare wurden am Reinoldus-Abend im November an die Gäste verkauft zum Preis von 99 Euro. 50 Euro pro Nashorn gehen dabei an das „Kinder-MRT“.

Unterstützen Sie die Idee der sanften, angstfreien Behandlung von Kindern durch dieses spezielle MRT!

Der Presseverein Ruhr wird diese Aktion fortsetzen. Noch immer sind einige Dutzend numerierter „Reinoldus-Rhinos“ zu haben und stehen für jeden Interessenten zum Verkauf. Bestellungen per email an:               bandermann@djv-ruhr.de.

 

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Eiserner Reinoldus 2013 Preisträger Benedikt Stampa (Konzerthaus-Intendant) – Fotos: Pal Delia

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Presseverein verleiht Eisernen Reinoldus an Benedikt Stampa

 

Die Verteidigung der Hochkultur. So könnte man den Samstagabend im Dortmunder Rathaus überschreiben, an dem der Presseverein Ruhr seinen Preis, den „Eisernen Reinoldus“, an den Intendanten des Dortmunder Konzerthauses, Benedikt Stampa, verlieh.

Benedikt Stampa (2.v.re.)nimmt den "Eiseren Reinoldus" , überreicht durch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Petra Shrader und Anja Cord entgegen. Laudator Götz Alsmann  und Bürgermeisterin Birgit Jörder gehörten zu den ersten Gratulanten. Foto: Pal Delia

Benedikt Stampa (2.v.re.) nahm den „Eisernen Reinoldus“, überreicht durch die stellvertretenden Vorsitzenden Petra Schrader und Anja Cord entgegen. Laudator Götz Alsmann und Bürgermeisterin Birgit Jörder gehörten zu den ersten Gratulanten. Foto: Pal Delia

 

 

Denn Stampa zählt zu jenen Kulturschaffenden, die den zuletzt eher in Verruf geratenen Begriff der „Hochkultur“ pflegen und ihn mit positiven Inhalt füllen. Dabei hat sich das Konzerthaus auf die Fahne geschrieben, „Musik für alle“ zu veranstalten. Dies ist einer der Gründe, warum die Journalisten aus Dortmund und dem Kreis Unna Stampa den Preis zuerkannten. Das bedeutet aber nicht, erläuterte Stampa in seiner Preisträgerrede, dass das Konzerthaus alle Ansprüche an sein Programm und sein Publikum aufgeben wolle: „Ein paar Schwellen darf die Hochkultur schon noch haben“, sagte er. Wer die Besucherzahlen des Konzerthauses kennt, der weiß, dass dies die Menschen nicht davon abhält, die Musik in Stampas Haus zu erleben: „Quote und Qualität schließen sich nicht aus“, sagte der Intendant, der sich nicht als alleinigen Preisträger sah, sondern die Auszeichnung stellvertretend für das gesamte Konzerthaus-Team annahm.

Dass Stampa nicht dazu neigt, einen elitären Kultur- und Musikbegriff zu pflegen, war der Laudatio von Götz Alsmann zu entnehmen. Und der Musiker und Entertainer weiß, wovon er spricht, zählt er doch zu den Stammgäste auf der Konzerthaus-Bühne. Er lobte Stampa dann auch unter anderem dafür, dass Konzerthaus für Musikarten wie Jazz und Pop geöffnet zu haben.

Zu Beginn begisterte Götz Alsmann die Gäste mit einer Darbietung am  Flügel. Foto: Anja Cord

Zu Beginn begeisterte Götz Alsmann die Gäste mit einer Darbietung am Flügel. Foto: Anja Cord

 

Alsmanns ebenso unterhaltsame wie niveauvolle Laudatio passte bestens zu einer rundum gelungenen Reinoldus-Verleihung, zu der etwa 250 Gäste kamen. Doch obwohl die sich in Feierlaune befanden, blickte die stellvertretende Vorsitzende des Pressevereins, Petra Schrader, auch auf die journalistisch dunklen Seiten des zu Ende gehenden Jahres zurück. Das hatte damit begonnen, dass der WAZ-Konzern (heute: Funke Mediengruppe) die Redaktionen der traditionsreichen Dortmunder ,Westfälischen Rundschau‘ schloss und fast 200 Journalistinnen und Journalisten entließ.

Johannes Brüne

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Presseverein Ruhr trauert um Christina Füssmann

Der Presseverein Ruhr trauert um Christina Füssmann. Die langjährige Gerichtsberichterstatterin der Westfälischen Rundschau starb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Sie war seit 1980 Mitglied im DJV, gehörte lange Zeit dem Vorstand des Pressevereins an und war zudem über mehrere Jahre hinweg Vorsitzende des Ehrengerichts des DJV- Landesverbandes in NRW. Gewerkschaftstage und Bundesverbandstage hatten feste Plätze in ihrem Terminkalender.

Die Nachricht vom Tode von Christina Füssmann hat uns alle erschüttert. Sie war eine aufrechte, mutige und couragierte Journalistin. Ihr Wirken war stets durch  Feingefühl geprägt. Ihr kam es mit ihren Justizberichten nicht nur darauf an, den Prozess als solchen darzustellen, sondern Zusammenhänge aufzuzeigen. In ihrer alltäglichen Arbeit hatte sie immer wieder mit den Schattenseiten des menschlichen Lebens zu tun, mitunter waren es auch Abgründe. Der Anspruch, dass Gerechtigkeit das entscheidende Maß darstellt, hat ihre Berichterstattung gekennzeichnet. Zugleich hat sie mit Distanz und Kritikfähigkeit Akzente im Journalismus gesetzt.

Im Ruhestand war für sie die Zeit gekommen, ihrem schriftstellerischen Faible nachzugehen. 2009 erschien der Roman „Ein Herz so rein“. Die Hauptdarstellerin ist eine Gerichtsreporterin, die auch die Rolle von Ermittlern übernimmt. Im vergangenen Jahr kam „Almas Baby“ und kürzlich „Mörderspur“ auf den Markt.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 29. Oktober, um 9 Uhr in der kath. Pfarrkirche Herz-Jesu in Castrop-Rauxel, Schulstraße, statt.

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„Tue Gutes und rede darüber“: Presseverein Ruhr zu Gast bei Fundraiserin Martina Klein

Mit der Spendendose durch die Stadt ziehen, um Geld einzusammeln: Nein, die Arbeit von Dr. Martina Klein, zuständig für Fundraising in den Städtischen Kliniken, wäre wohl unzutreffend beschrieben. Aber was zeichnet die Tätigkeit der 53-Jährigen aus? Der Presseverein Ruhr wollte es genau wissen und traf sich mit der promovierten Soziologin. Sehr schnell stellte sich in dem Gespräch heraus, welche zentrale Rolle für Fundraising der enge Kontakt zu den Medien spielt. Um Menschen für ein Thema zu sensibilisieren, Spendenaktionen anzukündigen oder auf Benefizveranstaltungen hinzuweisen sind Zeitungen, Rundfunk und Internet unverzichtbar. Sie habe sich ein weitreichendes Netzwerkwerk aufgebaut, erläuterte Dr. Martina Klein, in dem sie den Medien große Bedeutung zumesse. Sehr anschaulich erzählte die frühere Geschäftsführerin der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Münster, was ihren Arbeitsalltag ausmacht. Ihre Aufgabe ist klar umrissen: Für den Erwerb des geplanten KinderMRT sollen 1,4 Millionen Euro in die Kasse kommen. Aus eigenen Mitteln kann die Klinik den Kauf nicht stemmen, doch die Anschaffung hat hohe Priorität, da es die Untersuchung von Kindern erheblich vereinfacht. Der Aufenthalt in einem MRT ist mit enormer Geräuschbelästigung verbunden, die viele Mädchen und Jungen nicht aushalten. Um sie aber dann doch untersuchen zu können, werden die Kinder sediert, was mit höherem Aufwand und gewissen Risiken verbunden ist. „Die Dortmunder Klinik wäre die erste in Deutschland, die ein solches Gerät hätte“, weiß die Fundraiserin und hofft darauf, dass das Krankenhaus den Rang eines Referenzzentrums erhält.

Mit unterschiedlichen Projekten hat Dr. Martina Klein bereits auf das Anliegen aufmerksam gemacht und bereits einiges an Geld eingesammelt. Waffelbacken im Foyer der Klinik, Versteigerung einer Designerkette oder von BVB-Strandkörben gehörten dazu. Wertvolle Erfahrungen hat die in Münster wohnende Fundraiserin in Datteln gewonnen, als die Finanzierung des ersten Kinderpalliativzentrums in Deutschland auf sichere Beine gestellt werden sollte. Drei Millionen Euro sollte ihr Engagement einbringen, so lautete die Vereinbarung. Am Ende stand eine faustdicke Überraschung. Ihr gelang es, mehr als Doppelte einzuholen. 6,1 Millionen Euro flossen auf das Spendenkonto. Allein 100000 Euro stammten von einem Mann, der sie nachhaltig beeindruckte. Er tauchte eines Tages in ihrem Büro auf und wollte sehr genau wissen, was eigentlich ein Kinderpalliativzentrum sei. Er habe darüber in der Zeitung gelesen. Im Übrigen zeigt sich daran die Relevanz der Medien. Wenig später gab er am Eingang der Klinik einen Briefumschlag ab mit besagter sechsstelliger Summe. In der Öffentlichkeit, so hatte er durchblicken lassen, wollte er nicht genannt werden. Sicherlich wäre es eine spannende Geschichte für die Medien gewesen, doch da waren Dr. Martina Klein die Hände gebunden. Sie treffe, erzählte sie, auf ganz unterschiedliche Charaktere und es bereite ihr eine große Freude, im Umgang mit den Menschen für die gute Sache zu werben. Der Erfolg des Fundraising gehe vor allem auf den Wunsch zahlreicher Spender zurück, Sinn gegen Geld zu tauschen.

Fundraising selbst sei ein wachsender Markt, betonte sie, wenn auch derzeit die Zahl festangestellter Fundraiser an deutschen Kliniken noch unter zehn liegen würde. Dieser Bereich werde für Krankenhäuser immer bedeutsamer. Ihre Arbeit erfordere eine enge Abstimmung mit der Geschäftsführung und habe einen wichtigen (Neben-)Effekt: zu einem positiven Außenbild der Einrichtung beizutragen.

Bevor sich die Gäste des Pressevereins mit Dr. Martina Klein unterhielten, führte Professor Dr. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sie durch das Neonatologienzentrum im neuen Zopf, zentrales Operations- und Funktionszentrum. Eindrucksvoll beschrieb der Mediziner, welche Anstrengungen die Klinik unternimmt, um Frühchen, die weniger als 1500 Gramm wiegen, zu behandeln. Mit der technischen Ausstattung und der personellen Versorgung werde dafür Sorge getragen, dass den Neugeborenen alle erdenkliche Hilfe zugutekomme. Qualität und Leistung haben sich offenkundig herumgesprochen, führte Schneider aus. Früher kamen in der Klinik rund 100 Frühchen zur Welt, jetzt ist die Zahl schon im September erreicht.
Kontakt: Dr. Martina Klein, martina.klein@klinikumdo.de, Telefon 0231 95321270.

 

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Vor Ort: Journalisten besuchen Klinikum Dortmund

Der Presseverein Ruhr Dortmund/Unna setzt seine Reihe „Vor Ort“ mit einem Besuch im Klinikum Dortmund fort. Am 18. September 2013 um 19 Uhr empfängt Dr. Martina Klein, zuständig für das sog. Fundraising, die Journalisten-Gruppe.
Sie wird über das derzeit zentrale Projekt ihrer Arbeit berichten. Es geht darum, insgesamt eine Million Euro an Spenden zu sammeln für die Anschaffung eines „Kinder-MRT“. Mit diesem Gerät, das es bisher in ganz Europa noch nicht gibt, können Kinder sanfter in der auch bei vielen „Großen“ gefürchteten „Röhre“ untersucht werden.
Treffpunkt ist an der Hauptpforte des Klinikums, Beurhausstraße.

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Presseverein besucht Poco Akademie Dortmund – Fotos: Pal Delia

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Frank Stach neuer Landesvorsitzender

Frank Stach ist neuer Vorsitzender des DJV Nordrhein-Westfalen. Der Gewerkschaftstag in Düsseldorf wählte den 50jährigen am 20. April mit großer Mehrheit. Stach ist Mitglied im Journalistenkreis Recklinghausen. Seinen beruflichen Schwerpunkt hat er aber seit längerem in Dortmund. Zudem wurde PVR-Mitglied Katrin Kroemer als Beisitzerin in den Landesvorstand gewählt. Petra Schrader erhielt nicht genug Stimmen für einen weiteren Beisitzerposten.
Mit Kroemer, Schrader und Anja Cord fahren drei Kolleginnen unseres Ortsvereins als Delegierte zum diesjährigen Bundesverbandstag im November nach Hannover.

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Eiserner Reinoldus 2013 für Benedikt Stampa

Der Intendant des Dortmunder Konzerthauses, Benedikt Stampa 2_webStampa, erhält in diesem Jahr die Auszeichnung „Eiserner Reinoldus“. Der 46jährige wurde mit großer Mehrheit von den Mitgliedern des Presseverein Ruhr gewählt. Benedikt Stampa stehe für zwei Erfolge, so die Journalistengewerkschaft: dafür, dass das Konzerthaus regional verankert sei und dafür, dass es überregional bekannt wurde. „Benedikt Stampa hat die Philharmonie Westfalen in die Champions League der Konzerthäuser geführt“, sagte Kay Bandermann, Vorsitzender des Pressevereins.
Mit neuen Veranstaltungsreihen habe er Alleinstellungsmerkmale des Dortmunder Hauses geschaffen. „Manche dieser Formate werden mittlerweile von anderen Konzerthäusern kopiert.“
Stampa, ein studierter Musikwissenschaftler, Historiker und Archäologe leitet seit 2005 das Konzerthaus an der Brückstraße.

Mit dem „Eisernen Reinoldus“ zeichnet der Presseverein Ruhr im Deutschen Journalistenverband seit 1965 verdiente Persönlichkeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens aus: für herausragende berufliche Leistungen, für soziales Engagement oder für kulturelle Impulse, die sie gaben. Sie alle wirkten durch ihren Einsatz auch über die Stadt hinaus und pflegten stets ein offenes Verhältnis zu den Medien.

Letzte Preisträger waren BVB-Präsident Reinhard Rauball, die Keuninghaus-Leiterin Helga Kranz und der Regisseur Adolf Winkelmann.
Die Preisverleihung findet im Herbst statt.

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Jahreshauptversammlung 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
noch immer sind viele von uns empört und aufgewühlt über die Entscheidung der WAZ-Geschäftsführung, die Redaktion der Westfälischen
Rundschau nach Hause zu schicken. Nicht nur, dass die Kolleginnen und Kollegen persönlich ohne ihr Verschulden vor einer völlig neuen
Lebenssituation stehen; mit diesem „Kahlschlag“ wird auch der Faktor „Lokal-Journalismus“ infrage gestellt.
Dieses Thema wird natürlich zentraler Inhalt unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung sein. Sie findet – abweichend von der
Übung der vergangenen Jahre – am Montag, den 18. März 2013, 19.30 Uhr in der Gastronomie Hövels, Dortmund, Hoher Wall, statt.
Sie erhalten dazu noch eine gesonderte Einladung mit der herkömmlichen Briefpost. Dann wird hoffentlich auch feststehen, welche
hochkarätigen Diskussionspartner wir haben werden.

Ich erinnere ausserdem an den Vorschlag des Vorstands, den Eisernen Reinoldus ab 2013 nur noch alle zwei Jahre zu vergeben.
Leider haben mir bis jetzt nur sehr wenige Kolleginnen und Kollegen ihre Meinung dazu mitgeteilt. Bitte melden Sie sich in dieser
für unseren Verein so wichtigen Frage auch schon im Vorfeld der JHV. Die Entscheidung fällt natürlich erst in einer Abstimmung am 18.3.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr
Kay Bandermann


PRESSEVEREIN RUHR
Dortmund/Kreis Unna im DJV
Deutscher Journalisten-Verband

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Erklärung des Presseverein Ruhr Dortmund/Unna im DJV NRW

„Wir sind fassungs- und beinahe sprachlos über die heute verkündete Entscheidung der WAZ-Verlagsleitung, die traditionsreiche
„Westfälische Rundschau“ komplett zu schließen. Das künftige Blatt, das diesen Namen noch tragen wird, ist nichts weiter als ein Etikettenschwindel.

Wir fühlen mit den Kolleginnen und Kollegen am Dortmunder Brüderweg sowie in den zahlreichen Lokalredaktionen und bieten
ihnen jegliche Unterstützung an. Das Angebot, sozialverträgliche Lösungen im Einzelfall anzustreben, halten wir für das Mindeste
und in jedem Fall für eine Selbstverständlichkeit.

Geradezu skandalös ist der Plan, die sog. WR mit Lokalteilen der bisherigen Konkurrenzblätter zu bestücken. Das ist nicht nur eine
Überrumpelung und Bevormundung der Leserinnen und Leser, die sich diese sicherlich nicht gefallen lassen werden. Es ist ein
Tiefschlag für die demokratische Kultur und die Meinungsvielfalt. In Dortmund, der größten Stadt des Ruhrgebiets, wird es
künftig nur noch eine einzige Zeitungsredaktion geben, die über politische, wirtschaftliche, kulturelle und allgemeine Themen
in umfassender Form berichten kann.

Schockierend ist der offenbar unter größter Geheimhaltung ausbaldowerte Plan der Verleger in Essen, Dortmund und Unna auch
unter wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten. Werden die Kartellbehörden zu dieser Form der Meinungs- und Anzeigenkonzentration
ihre Zustimmung geben? Oder haben sie es schon?

Wir erwarten einen hörbaren Protest von Politik und Wirtschaft in der Region.
Sonst droht mittel- bis langfristig das östliche Ruhrgebiets eine „Ein-Zeitungs-Region“ zu werden.

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Eiserner Reinoldus 2012 Preisträger Dr. Reinhard Rauball (Präsident BVB) – Fotos: Pal Delia

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Eiserner Reinoldus 2012 an Dr. Reinhard Rauball

Am 22. November wurde der Eiserne Reinoldus in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses verliehen. (v.l.n.r.) Kay Bandermann (Vorsitzender Presseverein Ruhr), Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Preisträger Dr. Reinhard Rauball, Petra Schrader (Stellv. Vorsitzende Presseverein Ruhr) und Laudator Oliver Welke. (Foto: © Anja Cord)

Am 22. November wurde der Eiserne Reinoldus in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses verliehen. (v.l.n.r.) Kay Bandermann (Vorsitzender Presseverein Ruhr), Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Preisträger Dr. Reinhard Rauball, Petra Schrader (Stellv. Vorsitzende Presseverein Ruhr) und Laudator Oliver Welke. (Foto: © Anja Cord)

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Video zur Veranstaltung mit Josef Schneck

Es gibt jetzt auch bewegte Bilder zur veranstaltung mit Josef Schenck am 03. Juli im BORUSSEUM. Zu finden in Youtube unter: http://youtu.be/NarjOfY1D9A

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Veranstaltung mit Josef Schneck (Pressesprecher BVB) – Fotos: Anja Cord

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PR-Profi oder Tribünen-Kumpel?

Pressearbeit im Spannungsfeld zwischen Profifußball und Medienboulevard
BVB-Sprecher Josef Schneck im Gespräch

Erst war er Spielführer eines Lokalredaktionsteams; dann machte er den Seitenwechsel. Jetzt ist Schlußpfiff für Josef Schneck: nach fast 16 Jahren bei Borussia Dortmund geht der bisherige Pressesprecher und Mediendirektor des BVB in den (Quasi-)Ruhestand.

Grund für ihn, mit uns Rückschau zu halten. Schneck erlebte euphorische und depremierende Zeiten. Er wurde von investigativen Journalisten attackiert; und Karten-Bittstellern umschmeichelt.
Josef Schneck erzählt, wie er die Journalisten erlebt hat: die Sportreporter, die Lokaljournalisten und Wirtschaftskommentatoren. Konnten sich die Berichterstatter dem Phänomen „Borussia“ entziehen? Oder wurde die Objektivität in der schwarz-gelben Jubelei einfach ausgewechselt? Kann man Fan und Kritiker zugleich sein?

Wir laden ein zu einem kurzweiligen Abend mit einem versierten Pressesprecher und Journalisten.

Anpfiff ist am…

3. Juli 2012, 19:30 Uhr im „Borusseum“
(Nord-Ost-Ecke Signal Iduna Park, Strobelallee, Eingang neben dem Fanshop)

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Trauer beim Presseverein

Der Presseverein Ruhr trauert um Jürgen Dörmann. Der langjährige Direktor von Haus Busch in Hagen verstarb nach langer Krankheit im Alter von 62 Jahren. Jürgen Dörmann war über Jahrzehnte in der publizistischen Bildungsarbeit tätig. Er hat die Entwicklung von Haus Busch als renommierten Ort der Aus- und Weiterbildung von Journalisten mitentscheidend geprägt. Dem DJV gehörte er seit fast 20 Jahren an.
Als Teilnehmer an unseren Jahreshauptversammlungen, als Mitglied im Fachausschuß und bei den Gewerkschaftstagen hat er die Anliegen junger Journalistinnen und Journalisten vertreten. Noch im April ließ er sich – trotz seiner Krankheit – als Delegierter für den kommenden Verbandstag in Kassel wählen.
Der Vorstand ist dankbar für sein Engagement und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Freude beim Presseverein

Grosser Erfolg für eine Kollegin des Presseverein Ruhr: Helene Pawlitzki (25) hat beim diesjährigen Axel-Springer-Preis für junge Journalisten den 1. Platz in der Kategorie Hörfunk erreicht. Die Kollegin wurde für einen Beitrag in der täglichen WDR-Sendereihe „Zeitzeichen“ ausgezeichnet. Das im August 2011 erstmals ausgestrahlte Stück „Acht Jahre gefangen“ beschreibt  die erschütternde Geschichte der entführten, jungen Österreicherin Natascha Kampusch. Helene Pawlitzki hat in Dortmund Journalistik studiert und arbeitet als Freie Journalistin. Dem Presseverein gehört sie seit dem vergangenen Jahr an.

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Reinhard Rauball erhält Eisernen Reinoldus

BVB-Präsident Reinhard Rauball erhält den „Eisernen Reinoldus“ 2012. Die Mitgliederversammlung des Presseverein Ruhr im Deutschen Journalisten-Verband (DJV) wählte den 65jährigen mit großer Mehrheit. Rauball habe in mehreren Situationen den Verein aus existenziellen Krisen gerettet. „Ohne Rauballs Einsatz wäre der aktuelle Erfolg, die Euphorie und der damit verbundene Imagegewinn für die Stadt und die Region nicht möglich gewesen“, erklärte der Vorsitzende Kay Bandermann. Die Preisverleihung findet im Herbst statt. Im vergangenen Jahr erhielt Helga Kranz, die Leiterin des städtischen Dietrich-Keuning-Haus, den Ehrenpreis. Der „Eiserner Reinoldus“ wird seit mehr als 40 Jahren an Persönlichkeiten vergeben, die sich um Dortmund verdient gemacht und stets ein gutes Verhältnis zu den Medien gepflegt haben.

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Resümee der JHV 2012

Kay Bandermann bleibt für zwei weitere Jahre Vorsitzender des Presseverein Ruhr Dortmund/Unna. Die Mitgliederversammlung wählte den 49jährigen Wirtschaftsjournalisten einstimmig. Seine Stellvertreterinnen sind Petra Schrader (Stadt Dortmund) und Anja Cord (freie Foto-Journalistin). Neu in den Vorstand sind gekommen der Fotograf Pal Delia und Tobias Schucht vom Pressereferat der IHK Dortmund. Fünf Journalisten des Pressevereins wurden mit der Silbernen Ehrennadel des DJV für eine 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Zu den Schwerpunkten der Arbeit zählen in diesem Jahr die Tarifverhandlungen bei den privaten Radiostationen und die Personalratswahlen beim WDR.

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